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Donnerstag, 29. Juli 2010

SUMMERTIME: Jean-Michel Basquiat - das Strahlenkind

Nur noch wenige Tage - bis zum 05. September - ist sie zu sehen, die große Ausstellung im schweizerischen Basel über das künsterische Lebenswerk des Schwarzen US-Amerikaners Jean-Michel Basquiat. 


So aufmüpfig, so dandyhaft liebte die Kunstwelt der 80er Jahre ihren Basquiat.© Lizzie Himmel / 2010, ProLitteris, Zürich/ZEIT online

Ausstellung Jean-Michel Basquiat: Ein rron, ein aa, ein rrr | Kultur | ZEIT ONLINE Von Sven Behrisch
 "Ja, er hat mit Madonna geschlafen. Malte in Armani-Anzügen. War reich. Berühmt. Kaputt. Nahm Heroin und starb daran mit 27 Jahren in einem New Yorker Loft, das Andy Warhol gehörte. So weit die Eckdaten zu Jean-Michel Basquiat, dem ersten dunkelhäutigen Künstler, dem Weltruhm zuteil wurde. Nach seinem Tod sah es bald so aus, als seien dies die einzigen Dinge, die es lohnten, von ihm in Erinnerung zu behalten. Seine Kunst, bunt, wild und teuer, schien ein Nebenprodukt seiner Biografie, wie der Dosenprosecco von Paris Hilton: prickelnd, aber nur an der Oberfläche....

...Die Krone ruft vor allem die Lebensgeschichte Basquiats in Erinnerung, des vermeintlich bettelarmen Königs der Straße, der einst, die Sprühflasche in der Hand, manche Wand mit ihr adelte. Doch Basquiat war nicht arm, er entstammte einer gutbürgerlichen Familie. Und er sprühte nicht irgendwo, sondern in SoHo, wo die teuren Galerien sitzen und ihre Inhaber auf ihn aufmerksam werden mussten. Was sie auch taten. Die New Yorker Kunstwelt war begeistert von den schäbigen Löchern, in denen der Künstler mit den struppigen Dreadlocks hauste und in denen er alles bemalte, was er finden konnte: Matratzen, Bretter, Isolierschaum, einen Kühlschrank. Wild und expressiv war seine Arbeit, ein Segen nach der drögen Konzeptkunst der sechziger und siebziger Jahre..."

Fondation Beyeler, Riehen bei Basel, Kunst Museum, Kunstmuseum

Fondation Beyeler - Aktuelle Austellungen


 "Die Werke Jean-Michel Basquiats (1960–1988) sind von der gleichen Intensität und Energie geprägt, die auch sein kurzes Leben bestimmten. Mit 27 Jahren starb der Künstlerstar am 12. August 1988 an einer Überdosis Drogen. In nur acht Jahren war es ihm gelungen, ein umfängliches Œuvre zu schaffen und neue figurative und expressive Elemente zu etablieren.
Anlässlich seines 50. Geburtstags widmet die Fondation Beyeler dem berühmten amerikanischen Maler und Zeichner mit über 100 Werken die erste umfassende Ausstellung in Europa, in der seine einzigartige künstlerische Entwicklung und kunsthistorische Bedeutung nachgezeichnet wird. Die retrospektiv angelegte Ausstellung ermöglicht auch eine Neubewertung und Neuentdeckung einer der schillerndsten Persönlichkeiten der Kunstgeschichte...."

Jean-Michel Basquiat - Fondation Beyeler - "Wir behandeln Basquiat so wie Picasso" - Kunst - art-magazin.de

Heute zählt Basquiat nicht zuletzt wegen der hohen Preise, die seine Bilder regelmäßig erzielen, zu den berühmtesten Künstlern weltweit. Wie kommt es, dass ihm dennoch bislang kein europäisches Museum von Rang eine große Retrospektive gewidmet hat?
 
Das habe ich mich auch gefragt. Klar ist, dass sich die meisten von Basquiats wichtigen Werken nicht in Museen befinden, sondern in privaten Sammlungen. Meistens in sehr bedeutenden. Es gibt einige wenige große Sammler, die viele Werke von ihm besitzen und oft auch noch eine persönliche Verbindung zu ihm hatten. Die hängen sehr an diesen Werken, haben eine emotionale Beziehung dazu. Und dann gibt eine Reihe von Kunsthändlern, die sehr viel für seine Karriere gemacht haben und auch heute noch den Zugang zu seinen Werken ermöglichen oder kontrollieren können. Das hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass die meisten Ausstellungen mit einem dieser Kunsthändler zusammen gemacht wurden, aus dessen Einflussbereich dann die meisten Werke gekommen sind. Wir wollten aber eine Ausstellung machen, die von allen unterstützt wird. Wir haben die Unterstützung von seinem Nachlassverwalter, von seinen amerikanischen und europäischen Händlern und von all den großen Sammlern. Dazu konnte ich beitragen, weil ich mit all diesen Leute in meiner Zeit als Direktor der Art Basel eng zu tun hatte. Und mit der Fondation Beyeler kann ich jetzt einen Beitrag dazu leisten, dass Basquiat als großer Maler gesehen wird, und nicht der Graffiti-Künstler im Vordergrund steht, als der er oft verstanden wurde. Wir behandeln ihn so, wie wir auch Künstler wie Picasso behandeln, als ganz großen Maler und Zeichner. 

Kann man denn Basquiats Biografie, die Geschichte vom wilden Street Artist zum drogenabhängigen Rockstar-Künstler, einfach so ausblenden?
Natürlich muss man, wenn man eine Basquiat-Ausstellung macht, auch darüber nachdenken, was er für eine Persönlichkeit war. Das klammern wir nicht aus. Er war von seiner Herkunft und seiner Lebensweise eine sehr interessante Figur: ein Immigrantenkind, einflussreicher Akteur des New Yorker Underground, einer dieser vielfach talentierten Künstler, die auch Musik gemacht haben, kurzum eine ganz wichtige Figur der New Yorker Downtown-Szene der achtziger Jahre. Wenn man sich anschaut, wer sonst noch alles aus dieser Szene etwas geworden ist, sieht man, dass das doch ein sehr bestimmender Moment war. Das wollen wir auch zeigen, dass auch aus den Leuten um ihn herum, Vincent Gallo, Madonna, Fab 5 Freddy, etwas geworden ist...."

Jean-Michel Basquiat: "Philistines", 1982, Acryl und Ölkreide auf Leinwand, 183 x 312,5 cm (Sammlung von Irma und Norman Braman / VG Bild-Kunst, Bonn 2010) 
 Bildstrecke zum art-magazin-Artikel
Jean-Michel Basquiat - Fondation Beyeler - Kunst - art-magazin.de



Jean-Michel Basquiat: Nachrichten vom Schmerz | Kunst - Frankfurter Rundschau
Von Peter Iden

"...Es gibt in der Malerei Basquiats, auch wenn darin die Bruchstücke rätselhafter Sätze auftauchen, kaum einen ruhigen Moment. Keinen Augenblick der Sammlung - alles ist impulsiv herausgeschleudert, der Gestus ist der eines Zerfetzens, ein die Körper der wie von wilder Kinderhand hingekritzelten Figuren und der fratzenhaften Gesichter verzerrender Druck beherrscht die Bilder. Etwas Krudes, Rohes. Man kann das zunächst als beinah abstoßend empfinden - bis sich durchsetzt, dass einer hier Nachricht gibt von seinen Schmerzen, seinem Leiden an der Welt, die er nur als deformierte erleben konnte.
Und als immerzu vom Tod bedroht. Im Verlauf des Jahrzehnts, in dem das Werk entsteht, sind Veränderungen der Inhalte und des Ausdrucks, ist also eine Entwicklung nur erkennbar in dem immer bedrängender und direkter sich zur Geltung bringenden Todesmotiv. Schon um 1980 sind Totenköpfe allenthalben gegenwärtig, in einem der letzten Bilder, "Eroica II" von 1988, wird dann auf der Leinwand ein finales Alphabet durchbuchstabiert, unter B: "Bang: Injection of narcotics". Es war das Jahr, in dem Basquiat an einer Überdosis verschiedener Rauschgifte zugrunde ging. Dem Druck des Erfolgs hatte er nicht standhalten können.

Dieser Erfolg war auch das Ergebnis abenteuerlicher Machenschaften von Protagonisten des Kunstmarkts. Eine der reichen Schönen der New Yorker Szene, Anina Nosei, protegiert vom mächtigen Leo Castelli, hatte sich des von Keith Haring entdeckten Graffiti-Malers angenommen. Es war damals in SoHo kein Geheimnis, dass sie den armen Jungen aus Brooklyn, der früh abhängig war von Drogen, zeitweise vor der Öffentlichkeit weggeschlossen und zum Malen förmlich gezwungen hatte....

.....Es war ein Aufstieg zu Glanz und Gloria, wie die Kunstwelt seit den Zeiten des jungen Picasso in Paris keinen mehr erlebt hatte. In Basquiats Bildern aber ist von der schönen Welt, in der er herumgereicht wurde, nicht eine Spur. Der jähe Erfolg hat ihn, wenn er malte, nicht wirklich täuschen können: Was er in seinen Bildern von der Welt, den Verhältnissen, seinem eigenen Leben nach wie vor nur mitzuteilen imstande war, sind Alpträume, Schrecken, Ängste, Qualen.

Jean-Michel Basquiat: "Riding with Death", 1988, Acryl und Ölkreide auf Leinwand, 249 x 289,5 cm (VG Bild-Kunst, Bonn 2010)

Weitere Bilder und Informationen hier:


Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat 
und Francesco Clemente, 
New York, 1984 - Copyrights /

jean-michel basquiat - Google-Suche

Brooklyn Museum:
Brooklyn Museum: Basquiat 

YouTube - Jean-Michel Basquiat : The Radiant Child-- TRAILER.m4v

Rockstar der Kunstgeschichte - Der Maler Jean Michel Basquiat 

Rockstar der Malerei: Jean-Michel Basquiat - SWR Fernsehen :: Nachtkultur :: Rückblick | SWR.de

Jean Michel Basquiat

Andy Warhol "Jean-Michel Basquiat", 1982

White Sambo Gringo

Jean-Michel Basquiat Online

Jean-Michel Basquiat - Fondation Beyeler, Basel Ausstellung  

Jean-Michel Basquiat: 1960-1988 - Google Bücher  

Jean Michel Basquiat - Biografie WHO'S WHO.

Jean-Michel Basquiat – Wikipedia

Jean-Michel Basquiat – Wikipedia  



Dailymotion - Jean Michel Basquiat - une vidéo Actu et Politique

Jean-Michel Basquiat: "Untitled (Boxer)", 1982, Acryl und Ölkreide auf Leinen, 193 x 239 cm (VG Bild-Kunst, Bonn 2010)


FOTOS: Thank you! Dankeschön!
1. Jean-Michel Basquiat in seinem Studio an der Great Jones Street, New York, 1985, vor: "Untitled", 1985, Acryl und Ölkreide auf Holz, 217 x 275,5 x 30,5 cm (Foto: Lizzie Himmel / VG Bild-Kunst, Bonn 2010) /© Lizzie Himmel / 2010, ProLitteris, Zürich/ZEIT online
2. Foundation Beyeler, Basel/Innenräume/Ausstellung
3. Jean-Michel Basquiat: "Philistines", 1982, Acryl und Ölkreide auf Leinwand, 183 x 312,5 cm (Sammlung von Irma und Norman Braman / VG Bild-Kunst, Bonn 2010)/ z.Z. Foundation Beyeler, Basel
4. Jean-Michel Basquiat: "Riding with Death", 1988, Acryl und Ölkreide auf Leinwand, 249 x 289,5 cm (VG Bild-Kunst, Bonn 2010) 
5. Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat und Francesco Clemente, New York, 1984 - Copyrights / Website Foundation Beyeler: Fondation Beyeler - Aktuelle Austellungen 
6. Andy Warhol "Jean-Michel Basquiat", 1982, Vintage-Gelatinesilberabzug, 25,4 x 20,3 cm (Courtesy Galerie Bruno Bischofberger / © The Andy Warhol Foundation / VG Bild-Kunst, Bonn 2010)
7. Jean-Michel Basquiat: "Untitled (Boxer)", 1982, Acryl und Ölkreide auf Leinen, 193 x 239 cm (VG Bild-Kunst, Bonn 2010)

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Montag, 5. Juli 2010

Dear Friends,

Auf 
der Liegewiese
Wie das Leben so spielt: Es ist nicht immer alles exakt planbar...!
Deshalb gehen wir in diesem Jahr nun etwas früher in die großen Ferien.
Euch allen wünschen wir einen traumhaften Sommer - bis hoffentlich bald wieder hier!
Etta und Co.
sunsetAfrica22

Sonntag, 4. Juli 2010

What's up?!: Sports - And she did it again....!

Serena Williams jubelt; Rechte: dpa


Serena Williams triumphiert in Wimbledon
 von Petra Philippsen/de Tagesspiegel.de


Serena Williams ist in Wimbledon mal wieder unschlagbar und gewinnt locker ihren vierten Titel. Das ohnehin schon riesige Selbstvertrauen der Favoritin potenzierte sich auf dem Center Court zu einem nie gefährdeten 6:3 und 6:2-Sieg.
Erst krachte der Schmetterball unerreichbar ins Feld, dann flog der Schläger von Serena Williams durch die Luft, und so kam es, wie es schon vor dem Halbfinale vermutet worden war. Die Weltranglistenerste würde sich mühelos ihren 13. Grand-Slam-Titel sichern und nach 2002, 2003 und 2009 zum vierten Mal beim bedeutendsten Turnier der Welt triumphieren. Als sie strahlend die goldene Venus-Rosewater-Trophäe in die Höhe reckte, sagte sie: „Ich bin glücklich, dass ich gewonnen habe gegen Wera Zwonarewa, die so viel durchgemacht hat.“
Unter die letzten Vier vom Wimbledon hatten sich in Zwetana Pironkowa, Petra Kvitova und Wera Zwonarewa neue Gesichter auf der großen Bühne gezeigt, dennoch bestand kein Zweifel daran, dass sich das unbarmherzige Powertennis der Titelverteidigerin auf dem schnellen Rasen durchsetzen würde. Keinen einzigen Satz hatte Williams bis ins Finale abgegeben, sie sollte es auch an diesem Samstagnachmittag gegen Zwonarewa nicht tun. Das ohnehin schon pralle Selbstvertrauen der Favoritin potenzierte sich auf dem Centre Court zu einem nie gefährdeten 6:3 und 6:2-Sieg, der lediglich eine gute Stunde dauerte. „Ich habe mir immer nur gesagt, dass ich ruhig bleiben muss, wenn ich das hier gewinnen will“, sagte Williams, „ich wollte immer vorlegen, falls ich doch nervös werde.“...


Tennisturnier in Wimbledon: Serena Williams bringt die 13 Glück 
 FAZ.net

Kurzer Prozess: Serena 
Williams
Kurzer Prozess: Serena Williams


Serena Williams hat ihren Titel in Wimbledon verteidigt. Die hochfavorisierte Amerikanerin ließ am Samstag in London von Beginn an nicht den Hauch eines Zweifels am viertem Wimbledon-Erfolg aufkommen. Sie besiegte Wera Swonarewa in nur 67 Minuten mit 6:3, 6:2. Es war das schnellste Wimbledon-Finale seit Steffi Grafs Sieg 1992 über Monica Seles in 58 Minuten. Swonarewa musste anerkennen, dass sie der Wucht und Spielstärke ihrer 28 Jahre alten Kontrahentin nicht gewachsen war: „Serena hat mir nicht erlaubt, mein Bestes zu zeigen.“
„Die 13 ist meine Glückszahl“, sagte dagegen die Siegerin, die für ihren 13. Triumph bei einem der vier Grand-Slam-Turniere 1,218 Millionen Euro einstrich. Damit zog sie an Billie Jean King vorbei, die auf der Tribüne applaudierte, als Serena flachste: „Hey Billie, ich hab Dich!“ Für die drei Jahre jüngere Swonarewa blieb zumindest der Trost, mit 609.000 Euro das höchste Preisgeld ihrer Karriere gewonnen zu haben und am Montag wieder unter die besten zehn Spielerinnen der Tennis-Welt zurückzukehren....

Serena Williams Headed to Third Straight Wimbledon Final


Serena Williams souverän zum vierten Titel 



Serena Williams' vierter Wimbledonsieg
NZZ.online

...Mehr als eine Vorentscheidung fiel, als Swonarewa im zweiten Satz zum 1:4 mit einem Doppelfehler zum insgesamt dritten Mal und zum zweiten Mal im zweiten Satz den Aufschlag nicht durchbrachte. Nach einer Stunde und sechs Minuten verwertete Serena gleich den ersten Matchball zum 6:3, 6:2-Sieg.
Die Weltranglisten-Erste bei den Frauen errang zum 13. Mal die Trophäe an einem Grand-Slam-Turnier. Die 28-jährige Amerikanerin gab während des gesamten Turniers keinen Satz ab, obwohl sie vor Wimbledon seit Januar lediglich drei Turniere absolvierte.
Am meisten gefordert wurde Serena Williams im Achtelfinal von Maria Scharapowa, die bei der 6:7, 4:6-Niederlage im ersten Satz zwei Satzbälle vergab....


Vierter Wimbledon-Titel: Serena Williams bezwingt Wera Swonarewa 
STERN.de

...Die 28-Jährige bezwang im Endspiel vor 16.000 Zuschauern die Russin Wera Swonarewa in einer weitgehend einseitigen Partie mit 6:3 und 6:2. Williams feierte damit ihren vierten Wimbledon-Titel. Insgesamt war es bereits der 13. Grand-Slam-Sieg für die US-Amerikanerin, die damit mit Abstand die erfolgreichste unter allen noch aktiven Spielerinnen ist.
Swonarewa stand das erste Mal in ihrer Karriere in einem Grand-Slam-Finale. Sie war die erste Russin im Wimbledon-Endspiel seit dem Sieg von Maria Scharapowa. Die 25-Jährige konnte allerdings trotz der Sympathien der meisten Zuschauer nur bis zum Stand von 3:4 einigermaßen mit der Power von Williams mithalten.
Nach dem Break zum 5:3 nach einem großartigen Passierball von Williams aus vollem Lauf war der erste Satz entschieden. Gleich anschließend gab Swonarewa auch ihr erstes Aufschlagspiel im zweiten Satz ab und hatte von da an keine Chance mehr. Nach 1:07 Stunden verwandelte Williams ihren ersten Matchball.
Swonarewa verbesserte sich durch den größten Erfolg ihrer Laufbahn von Platz 21 der Weltrangliste auf Rang 9 und kassiert ein Preisgeld von 500.000 Pfund (etwa 600.000 Euro). Williams bleibt die Nummer eins und darf sich über eine weitere Million Pfund Preisgeld (1,21 Milllionen Euro) freuen....


Serena Williams gewinnt vierten Wimbledon-Titel 
ARD-sportschau



...Swonarewa musste anerkennen, dass sie der Wucht und Spielstärke ihrer 28 Jahre alten Kontrahentin nicht gewachsen war: "Serena hat mir nicht erlaubt, mein Bestes zu zeigen."
"Die 13 ist meine Glückszahl", sagte die Siegerin, die ihren 13. Triumph bei einem der vier Grand-Slam-Turniere feierte. Damit zog sie an Billie Jean King vorbei, die auf der Tribüne applaudierte, als Serena flachste: "Hey Billie, ich hab Dich!"
Am Abend verlor Wera Swonarewa dann noch ihr zweites Finale binnen eines Tages: Die Russin musste sich auch im Doppel-Endspiel geschlagen geben. Swonarewa verlor mit ihrer Landsmännin Jelena Wesnina mit 6:7 (6:8), 2:6 gegen Vania King aus den USA und die Kasachin Jaroslawa Schwedowa, die erst ihr drittes Turnier gemeinsam bestritten.

Williams' Weg zum Titel 

Serena Williams schlägt eine Vorhand; Rechte: dpa

Vera Swonarewa; Rechte: pda  


Tennis: Swonarewa erreicht Finale in Wimbledon



Tennis: Rekordspiel in Wimbledon: 70:68 nach drei Tagen 

Bilderserie | Längstes Spiel: Elf Stunden Tennis


Wimbledon: Venus Williams und Kim Clijsters scheitern

Wimbledon: Deutschland hat wieder einen Wimbledon-Sieger




Good News Tuesday: Angela James, Black Woman Enters Hockey Hall of Fame  




Fotos: Danke!
Header: ARD-Sportschau-Galerie
Serena Williams: FAZ.net, Bildmaterial: AFP, AP, REUTERS

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Donnerstag, 1. Juli 2010

What's up?!: BLACK MUSIC MONTH - All the Power of Black Music

Dass die Schwarze Musik die Wurzel jeglicher Pop-Musik ist, haben namhafte Musiker unserer Zeit schon immer gesagt und mit ihren Werken auch immer wieder bewiesen. 

Doch wussten Sie, dass in den USA dieser Musik ein ganzer Monat des Jahres gewidmet ist? Gerade ist der diesjährige - mit dem Juni - zuende gegangen.

Black Music Month ist ähnlich wie der Black History Month dazu da, den Fokus auf die Geschichte zu richten - auf die Geschichte der Schwarzen Musik, auf ihre Vielfalt und auf ihre alten Super-Stars, jedoch ebenso auf die Newcomer in diesem Genre. Ein Blick in die Online-Magazine der Black Community zeigt, was Black-Music-mäßig z.Z. IN ist in den Staaten und was man wohl auch in Zukunft hier bei uns in Europa hören wird:

Black Music Month Special: Introducing Hal Linton
by Haru F. Daniels /Blackvoices




Hailing from the sunny shores of Barbados, singer-songwriter Hal Linton is definitely a new artist to be in the lookout for with his brew of R&B soul music.

Winning the Barbados Music Award was just a prelude to the success this smooth crooner is poised for.

Signed to Universal Motown Records, R&B's newest star has music industry titan Sylvia Rhone in his corner and a debut opus, 'Return From The Future,' due out later this year.


Black Music Month
Blackvoices

Latest Black Music Month News

Jennifer Hudson Opens Up About Family Tragedy on 'Behind the Music'

Jennifer 
Hudson Opens Up About Family Tragedy on 
\'Behind the Music\'

It's been nearly two years since Academy Award winner Jennifer Hudson's family members were tragically murdered in her hometown of Chicago on Oct. 24, 2008. Last night, the former 'American Idol' finalist discussed her great loss on VH1's critically acclaimed 'Behind the Music.' The show included ...
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Life Beyond Hip-Hop: 30 Rappers Doing Big Things Beyond Rap

Life Beyond Hip-Hop: 30 Rappers 
Doing Big Things 
Beyond Rap

In honor of Black Music Month, Black Voices has put together a list of individuals who have not only achieved success in the rap world, but also through other worthwhile endeavors. From Queen Latifah, who once rapped about 'Ladies First' and has since gone on to become a well-regarded film actress ...
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A Look at LL Cool J Through the Years

A Look at LL Cool J Through the Years

LL Cool J is one of the few rappers who has managed to stay in the spotlight for the last 25 years. As one of Def Jam Records biggest hit makers, James Todd Smith first impressed the masses on screen in the hip-hop classic 'Krush Groove' in 1985. Shortly after, his profile started to grow beyond ...
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Black Music Month Reader's Choice Poll: Who's The Sexiest Rapper?

BLACK MUSIC MONTH: 7 Pop/Rap CDs You Must Revisit
BLACK MUSIC MONTH: 7 Gospel CDs You Must Revisit 
BLACK MUSIC MONTH: 7 Pop/Rap CDs You Must Revisit 


Black Music Month: Guess That Song Quiz 2
Black Music Month: Guess That Song Quiz 3   

Black Music Month Essay: Steve Harvey on Old School Music 
BlackVoices

Black Music Month Essay: Steve Harvey on Old School Music


When I hear good music it does something to me, it makes be do unnatural things to myself. Hearing good music makes me happy, it makes me sad and sometimes, it makes me want to party all night long. Good music speaks to all folks no matter what color they are or how much money they make.

But, there is a something special to be said for the music of my generation; true old school music and why I love it so much.

The reason I play the Brown Liquor song of the day on my morning show is because young people need to be reminded of artist like Earth, Wind and Fire, Maze featuring Frankie Beverly, Teddy Pendergrass and The Isley Brothers. These cats have created timeless classics that take you back to times when life was simpler, when dancing cheek to cheek was essential to every basement party with a red light screwed into the socket. You needed that to set the mood. This was before the 1s and 2s. A time when men opened doors for women, asked a woman to dance, a time when men dressed to impress women and not to show their boys how hard they were....

VIDEO: Russell Simmons on Black Music Month 

'The Spark' Episode 13: Black Music Month Focus -- the Power of Music! 

Jay-Z: 40 Facts About the 40-Year-Old Hip-Hop Icon 

Celebrity Look Alikes: Black Music Month Edition  


Dyana Williams: Honoring the Tradition of Black Music Month
BlackVoices

Dyana Williams: Honoring the Tradition of Black Music Month


What is Black Music Month? Why do we celebrate it? And at this point -- with the popularity of rap and R&B -- couldn't every month be Black Music Month?
With last year being the 30th anniversary of the celebrated event, veteran radio personality and broadcaster Dyana Williams believes that its significance is even more important today. Heralded as an "ambassador of African American music," this New York native is a self-proclaimed music activist. The ex-wife of Black Music Month co-founder and acclaimed songwriter-producer Kenny Gamble, Williams has worked tirelessly for years to honor the contributions of pioneers such as Chuck Berry, Little Richard, Marvin Gaye, Nina Simone and countless others who helped shape the American music scene....

Government Names: Black Music Month Edition 

White House Proclaims Black Music Month
By NewsOne Staff June 6, 2010 9:40 am

obama_wide
From WhiteHouse.gov:

Music can tell a story, assuage our sorrows, provide blessing and redemption, and express a soul’s sublime and powerful beauty. It inspires us daily, giving voice to the human spirit. For many, including the African-American community, music unites individuals through a shared heritage. During African-American Music Appreciation Month, we celebrate the extraordinary legacy of African-American singers, composers, and musicians, as well as their indelible contributions to our Nation and our world....


Fotos: Credits and Thank you very much!!! Dankeschön!  
The WhiteHouse.gov
BLACKVOICES / Influence Entertainment/Kris Connor, Getty Images/Ben Trivett,AOL/AFP,Getty Images
NewsOne for Black America

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Montag, 14. Juni 2010

What's up?!: Angela Davis in Berlin

Ein Verlag und eine Berliner Tageszeitung haben die US-amerikanische Professorin und Publizistin Angela Davis nach Berlin eingeladen. Anlaß ist ein filmisches Porträt aus dem Jahr 1972, das die Afro-Amerikanerin in den Jahren ihres aktiven politischen Widerstands zeigt. Auch heute noch ist Davis politisch und sozial stark engagiert. Und auch wenn ihr Weg mittlerweile leiser und friedlicher geworden ist, bleibt sie doch eine starke Persönlichkeit der Zeitgeschichte und eine faszinierende Frau.

 

20.06.2010: Filmmatinee "Portrait of a Revolutionary"


Bild 1
In Anwesenheit von Angela Davis.

LAIKA-Verlag und Tageszeitung junge Welt präsentieren
aus der Reihe »Bibliothek des Widerstands«: "Portrait of a Revolutionary" (USA, 1972, Regie: Yolande DuLuart, 60 min, Original mit deutschen Untertiteln)

Der Dokumentarfilm beschäftigt sich mit der US-amerikanischen Bürgerrechtlerin und Philosophin Angela Davis vor Ihrer Verhaftung 1970. In einem aufsehen erregenden Prozess wurde sie der „Unterstützung des Terrorismus" angeklagt mit der Todesstrafe bedroht. Eine weltweite Solidaritätsbewegung setzte sich für sie ein und machte Angela Davis zu einer Symbolfigur des politischen Protestes. Am 4. Juni 1972 wurde sie im kalifornischen San José freigesprochen.

Angela Davis war in den 1980er Jahren zweimal Vizepräsidentschaftskandidatin der KP der USA. Sie ist emeritierte Professorin für Geistesgeschichte und Gender-Studies an der Universität von Santa Cruz.

Kartenreservierung beim Hackesche Höfe Kino (Link) oder über die jW-Ladengalerie, Torstraße 6, 10119 Berlin, Tel. 0 30/53 63 55-10, E-Mail: mm@jungewelt.de

Veranstaltet durch: junge Welt und Laika-Verlag

11:00 Uhr
Hackesche Höfe Kino
Rosenthaler Straße 40/41
10178 Berlin
Weitere Infos: www.hoefekino.de
 
Plakat und Text übernommen aus der Junge Welt. DANKE!
Foto: Angela Davis 2006/Nick Wiebe/GNU-Free-Documentation-License 1.2/Wikimedia Commons

Angela Davis – Wikipedia

UPDATE: 

19.06.2010: Eine Ikone (Tageszeitung junge Welt)
von Reinhard Jellen
...Anfang der 70er wurde die sozialistische Bürgerrechtlerin Angela Davis zur Ikone der Black-Power-Bewegung. Die Philosophiedozentin befand sich in höchster Lebensgefahr, erst wurde sie vom FBI als »einer der zehn gefährlichsten Verbrecher der USA« gejagt, schließlich verhaftet und im kalifornischen Knast eingesperrt, wo ihr aufgrund einer manipulierten Anklage die Todesstrafe drohte. Für ihre Freilassung entwickelte sich eine weltweite Solidaritätskampagne, auch in den realsozialistsichen Staaten, besonders in der DDR, aus der Hunderttausende Protestbriefe in die USA geschickt wurden.Schwarze Stars wie Aretha Franklin, Quincy Jones oder Sammy Davis jr. gaben Solidaritätskonzerte. 1972 wurde Davis 1972 in allen Punkten freigesprochen....
 
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Samstag, 29. Mai 2010

sports: what's up?!



Viel hat sich angesammelt an Meldungen aus der Welt der Schwarzen Sportler/innen, los geht's auch  heute wieder mit


Baketball



Diskriminierung im Basketball: Umstrittenes T-Shirt-Verbot 



Alba Berlin und jede Menge Buruburu

Basketball: Alba gegen alle

„Wir müssen immer Meister werden“

Strafe oder Stimulanz 

Ausgelaugt und emotionslos

Sieg in Spiel drei: Alba hofft wieder  


Basketball: Alba wird zum Lieblingsgegner der Skyliners

Frankfurt Skyliners: Mit neuer Energie in die Nervenschlacht 


15.05.2010: Alba kurz vor dem Aus (Tageszeitung Neues Deutschland)  

Basketball: Skyliners entzaubern Alba

Basketball: Frankfurt schaltet Alba im Viertelfinale aus

Basketball: Allens großer Wurf  

Zeit für Selbstkritik

"Luka Pavicevic bleibt Trainer" 

Halbfinale ohne vier

Der Blödsinn hat Methode

Frankfurt Skyliners: Mit neuer Energie in die Nervenschlacht 

Basketball-Playoffs: Skyliners verlieren erstes Halbfinale in Bremerhaven klar

Basketball-Bundesliga: Skyliners zurück im Spiel 

Frankfurter Skyliners: Korrektur statt Kater
Von Leonhard Kazda, Frankfurt  /FAZ.NET 

"Sind die Skyliners nach der ernüchternden Vorstellung, die sie beim 58:75 in der Stadthalle von Bremerhaven gegeben haben, überhaupt noch in der Lage, die Geschicke zu ihren Gunsten zu wenden? Leise Zweifel sind angebracht.

Schaffen die Skyliners das? Können die Frankfurter Basketballprofis die Auftaktniederlage vom vergangenen Montag beim ersten Halbfinalspiel wieder wettmachen? 0:1 liegen sie im Rennen mit den Eisbären Bremerhaven um den Einzug ins Finale zurück und stehen an diesem Donnerstag im zweiten Spiel dieser „Best of five“-Serie unter Zugzwang (Ballsporthalle, 18 Uhr/ live auf Sport1). Verlieren sie auch dieses Spiel, hätte Bremerhaven an diesem Samstag beim dritten Spiel in eigener Halle die Chance auf den Finaleinzug...

....Novak würde so etwas aber nicht sagen, wenn er nicht überzeugt wäre, dass die Skyliners vor eigenem Publikum zurückfinden zu jener Leistung, welche die Mannschaft im Viertelfinale gegen den großen Favoriten Alba Berlin gezeigt hatte. Der große Unterschied zu diesen Spielen war die mannschaftliche Geschlossenheit, mit der sie auftraten. In Bremerhaven war davon nicht viel zu sehen. Einzelleistungen statt Teamgeist prägten dort die Szene, in der sich lediglich zwei Spieler einigermaßen erfolgreich präsentierten: Jimmy McKinney und Greg Jenkins. „Wir hatten am Montag einen Kater“, sagt Cheftrainer Gordon Herbert und präzisiert: „Keinen Alkoholkater, sondern einen von unserem Sieg gegen Alba.“
Der Siegesrausch ist nach der Niederlage gegen Bremerhaven mit einem Schlag verflogen – und das Erwachen war schmerzhaft. Sportdirektor Novak erhofft sich heilsame Wirkungen von der unerwartet deutlichen Frankfurter Schlappe in Bremerhaven. „Vielleicht war es gut, dass wir nicht nur mit drei oder vier Punkten Unterschied verloren haben. Vielleicht ist das eine gute Lehre für uns.“..."
NBA


Topfavorit Cleveland scheitert an Boston 

US-Sport: NBA: Boston Celtics demütigen die Cavaliers

Der King ist weg
 von Lars Spannagel/der Tagesspiegel/Sport

"...Das unspektakuläre Saisonende des spektakulärsten aller US-Sportstars bedeutet mehr als nur eine große Enttäuschung für einen begnadeten 25-Jährigen: Es könnte ein wahres Beben in der NBA nach sich ziehen.
James kann in diesem Sommer Cleveland verlassen, mehrere Teams sparen schon lange, um ihn zu verpflichten. Auch andere Stars sind in den nächsten Monaten auf dem Sprung, selbst der treue Dirk Nowitzki könnte seinen Mavericks den Rücken kehren. Sollte LeBron James tatsächlich wechseln – zum Beispiel zu den darbenden New York Knicks –, würde das eine wahre Rotation der Spitzenspieler in Gang setzen. Und damit ein völlig neues Machtgefüge in der Liga herstellen.
James wird seine Entscheidung strategisch treffen: Er will der erste Sportmilliardär der Geschichte werden, New York als Markt ist da attraktiver als Cleveland. Für die WM im Herbst hat er dem US-Nationalteam bereits abgesagt – der erste Kinofilm lockt. Doch all seine Träume werden sich nicht ohne NBA-Titel erfüllen. Mit den Cavaliers scheint dieses Ziel nach sieben erfolglosen Jahren unmöglich."

Why LeBron James Will and Should Leave Cleveland

NBA Fines Owners and Execs for Talking about Lebron James 

LeBron James Wins MVP Award In Landslide Vote

LeBron James, Delonte West Rumor: Attorneys Issue Cease and Desist Order to Gossip Blogs


Golf

Tiger Woods Withdraws From Players Championship

Win Mcmurry Makes Wrong Reference to Tiger's 'Bulging D**k'

Schefflers Golf-Kolumne: Der Tiger ist eine Sphinx

Nach dem Sexskandal: Tiger Woods verspielt sein Comeback

Tiger Woods nimmt neuen Anlauf
NZZ.online/Sport

"Wie der amerikanische TV-Sender Golf Channel berichtet, wird der Weltranglistenerste Tiger Woods, der an einer Entzündung des Nackenwirbels laboriert, vom 3. bis 6. Juni als Titelhalter am Turnier in Dublin im Bundesstaat Ohio an den Start gehen.

(si) in Ohio hatte Tiger Woods im vergangenen Jahr zum insgesamt vierten Mal triumphiert. Der 34 Jahre alte Amerikaner hatte Anfang Mai an der Players Championship in Ponte Vedra Beach seine vierte Runde wegen seinen Nackenproblemen vorzeitig abgebrochen...."

Tennis

Schnyder gegen Venus Williams chancenlos 

Timea Bacsinszky nun gegen Serena Williams

Williams Sisters Are Two Top-Seeded Women At French Open  

Chiudinelli siegreich, Schnyder out

Sportwelt: Alle deutschen Tennis-Damen in Paris raus

French Open 2010: Eleganz auf rotem Sand 



Some little news and a lot of gossipping

Sportwelt: Zwei WM-Medaillen für deutsche Tischtennis-Teams

Eishockey-WM: Deutschland unterliegt Russland 2:3

Kenny Anderson, Who Retired from NBA Broke, to Graduate from College This Weekend

Jose Lima, Major League Pitcher, Dies at 37

Manute Bol Fights for His Life with Skin Condition

Olympic Gold Medalist Works To Close Racial Gap In Swimming 

Don King Wins Court Order to Stop an MMA Fight

NHL: Philadelphia Flyers schreiben Sportgeschichte
 FAZ.NET

"...Den Philadelphia Flyers ist als viertem Team der nordamerikanische Sportgeschichte ein grandioses Playoff-Comeback gelungen. Die Mannschaft um die beiden kanadischen Olympiasieger Chris Pronger und Mike Richards gewann am Freitagabend (Ortszeit) auch das siebte und entscheidende Playoff-Spiel der Nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL bei den Boston Bruins mit 4:3 - nach 0:3-Rückstand im ersten Drittel - und zog somit ins Halbfinale ein.
Der Triumph war Philadelphias vierter Sieg nacheinander. Die Zeitung „Boston Globe“ nannte das Scheitern der Bruins einen der „zweifellos schlimmsten Zusammenbrüche der Sportgeschichte“, für den „Philadelphia Inquirer“ haben die Flyers „die Geschichtsbücher umgeschrieben“...


Adam 'Pacman' Jones Gets Another Chance with the Bengals 

Kimbo Slice Loses, Gets Kicked Out of UFC

Call Me Ms. Coach



Venus Williams Causes a Stir in Lace Tennis Dress

Common and Serena Williams Reportedly Break Up 

Armstrongs Spende: Für einen guten Zweck

Fußball: Obama empfängt US-Team im Weißen Haus  

Obama Shares His Thoughts About LeBron James During Interview

NBA Vet Says LeBron James' Mother Did Sleep with His Teammate
'Financial Lovemaking': LeBron James' Mama Drama and NBA Money 

Could Rumors About His Mother Push LeBron James Out of Cleveland? 
 
Mike Tyson Says He is Flat Broke!

Don King Wins Court Order to Stop an MMA Fight 

Nas Reportedly Can't Afford to Pay Kelis' Spousal Support  

Dwyane Wade Divorce: Wife Sues His Mistress Gabrielle Union

Dwyane Wade's Ex-Wife Being Hunted by Police 

Corey Dillon Arrested for Beating Up Wife 

Ex-NFL Star Charged With Assaulting His Wife With Soy Sauce

Tiger Woods Wife Wants $750 Million Dollars 

'Financial Lovemaking': Does Tiger's Wife Deserve $750 Million? 

Plaxico Burress Starts Anger Management Program In Prison

Kobe's Stylist Tries to Explain LA Times Mag Photoshoot 

7 Reasons Not to Become a Basketball Wife, Girlfriend or Baby Mama

Chad Ochocinco Gets Kicked Off 'Dancing with the Stars'

Amar'e Stoudemire's Mom Gets Arrested 

Redskins' Albert Haynesworth Being Sued for $10 Million by Pregnant Stripper

Jets' Santonio Holmes Says Flight Attendant Had Beef With Him 

 
Leichtathletik

Auf dem Weg ins Abseits
 von Joachim Mölter/sueddeutsche.de
"...Und aus Afrika kommt der Präsident des Weltverbandes IAAF, Lamine Diack. Der hat nun die Szene erschreckt mit der Ankündigung, bei den nächsten Wahlen im August 2011 für eine weitere, vier Jahre dauernde Amtszeit kandidieren zu wollen.

Lamine Diack ist seit 1999 IAAF- Präsident, er folgte dem gerade wiedergewählten, aber dann im Alter von 76 Jahren an einem Herzinfarkt gestorbenen Italiener Primo Nebiolo. Nun ist Diack selber 76, und man merkt ihm das Alter an: Wenn er redet, nuschelt er so, dass ihn kaum jemand versteht. Was jedoch die meisten verstanden haben, ist sein Motiv für die abermalige Kandidatur: Das frühere Parlamentsmitglied will 2012 Präsident des Senegals werden, und als Chef einer globalen Organisation, so glaubt er, habe er bessere Chancen bei der Wahl.
Man muss sich wundern, wie Diack demnächst auch noch einem darbenden Land vorstehen will, wenn er zuletzt schon seinen Weltverband nicht ordentlich führen konnte. Immer mehr Klagen drangen an die Öffentlichkeit. So hat er jüngst einen TV-Vertrag abgeschlossen, der dazu führte, dass im Kernmarkt Europa zuletzt so gut wie keine Bilder mehr von hochklassigen IAAF-Veranstaltungen zu sehen waren. Er hat eine neue weltweite Wettkampfserie initiiert, die Diamond League, deren Wertungssystem für Laien selbst dann unverständlich bleibt, wenn es ihm nicht von Diack vorgenuschelt wird. Vor allem aber, so der jüngste und alarmierendste Vorwurf aus inneren IAAF-Zirkeln, droht der in Monaco ansässige Weltverband in finanzielle Bedrängnis zu geraten. Lamine Diack scheint gerade dabei zu sein, die Leichtathletik ins Abseits der öffentlichen Wahrnehmung zu führen...."

Leichtathletik Verband: Iaaf-Präsident Diack bestätigt neue Kandidatur

Marion Jones' Former Olympics Teammates Want Their Medals Back

Usain Bolt setzt erstes Ausrufezeichen 

Leichtathletik: Rekord-Rekordhalter

Usain Bolt: Zwischen Bahn und Bürgerkrieg
 Von Michael Reinsch, Ostrau /FAZ.NET


"...Jamaika brennt, Jamaika rennt. „Wir müssen an unsere Freunde zu Hause denken“, sagt Usain Bolt, während in den Ghettos seiner Heimat Staatsmacht und Bürger aufeinander schießen und bereits mehr als sechzig Menschen ums Leben gekommen sind (siehe: Dutzende Tote bei Jagd auf Drogenbaron in Jamaikaund Banden-Unruhen in Jamaika eskalieren). „Aber ich habe einen Job zu tun.“ Der schnellste Sprinter der Welt trug in Ostrau, im einstigen Kohlenrevier Tschechiens, am Donnerstagabend seinen Teil zum ambitionierten Sportfest „Goldene Spikes“ bei, indem er einen 300-Meter-Lauf bestritt. In 30,97 Sekunden gewann der 23 Jahre alte Supersprinter das Rennen zwar deutlich vor seinem Landsmann Jermaine Gonzales (32,49), verpasste die angestrebte Weltbestzeit aber knapp. Bolt war 12/100-Sekunden langsamer als Michael Johnson im Jahr 2000.
Vor den Kameras und auf der Bahn war Bolt, wie üblich, nicht zu bremsen. Doch wenn er nicht rannte, nicht Interviews gab und nicht mit den Kameras flirtete, traf er sich mit seinen Landsleuten auf einem ihrer Hotelzimmer vor dem Fernsehgerät. „Hoffentlich gibt es keine weiteren Toten“, sagt er, ganz der Botschafter, zu dem die Regierung ihn zum Dank für seine Triumphe bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaft ernannt hat. „Ich wünsche mir, dass Jamaika wieder das schöne Land sein kann, das es ist.“..."
Ebenfalls aus Jamaika stammt die Sprinterin Merlene Ottey, der die FAZ anlässlich ihres 50. Geburtstags einen Artikel plus Fotostrecke widmete:

Porträt

Merlene Ottey wird 50: Die ewige Sprinterin
 FAZ.NET

"1980 gewann sie ihre erstes olympisches Edelmetall. 2008 verpasste sie die Sommerspiele in Peking nur knapp. An diesem Montag feiert Merlene Ottey ihren 50. Geburtstag. Ihre Karriere hat sie noch immer nicht beendet.

Als „Mannequin in Motion“ machte sie die Kunststoffpiste zu ihrem Laufsteg. Doch sie war auch ganz schön schnell. Keine andere errang in ihrer Sportart so viele Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften wie Merlene Ottey. Mit 20 Jahren gewann die 1,75 Meter große karibische Schönheit 1980 ihr erstes olympisches Edelmetall. Mit 48 verpasste sie 2008 die Sommerspiele in Peking nur knapp. An diesem Montag feiert sie ihren 50. Geburtstag. Ihre Karriere hat sie noch immer nicht beendet.
„Ich bin noch immer fasziniert von diesem Sport. Noch kann ich nicht endgültig aufhören“, sagt die Frau mit den Kulleraugen, für die der Sprint zur Sucht geworden ist. Noch mit 36 lief sie in 10,74 Sekunden persönliche Bestzeit - mit der sie auf Platz vier der ewigen Weltrangliste steht. Seit sie 30 ist, führt sie in allen Altersklassen weltweit die Sprint-Statistik an. Mit 46 stellte Merlene Ottey in 11,41 Sekunden einen „Senioren“-Weltrekord auf....
...
Die Karriere von Merlene Joyce Ottey, am 10. Mai 1960 als eines von sieben Geschwistern in Cold Spring/Jamaika geboren, blieb nicht ohne Makel. 1999 für sie positiv auf Nandrolon getestet. Ottey fühlte sich in den Monaten danach geächtet, selbst als sie wegen eines Formfehlers rehabilitiert worden war. „Man wollte mich aus dem Sport drängen“, erklärte Ottey - und wechselte nach Slowenien, wo sie 2002 die Staatsbürgerschaft erhielt.
Unter Trainer Srdjan Djordjevic erreichte die „ewige Ottey“ 2004 bei den Olympischen Spielen von Athen das Halbfinale über 100 Meter, ebenso bei ihrem EM-Debüt 2006 in Göteborg. Ein Jahr später schied sie als älteste WM-Teilnehmerin der Leichtathletik-Geschichte im 100-Meter-Vorlauf von Osaka aus, 2008 verpasste sie die Olympia-Norm. Das heißt aber nicht, dass sie mit dem Laufen aufgehört hätte. Nicht viele würden sich wundern, wenn die 50-Jährige bei der EM 2010 in Barcelona wieder auftauchen würde."
Foto: Usain Bolt 2007/Phil McElhinney/Creative Commons License 2.0/Wikimedia Commons

Freitag, 14. Mai 2010

music: what's up?! Happy Birthday to you..., Stevie!


"Happy Birthday to you"  - wer hat diesen Soul-Wurm nicht noch ganz frisch im Ohr? Nun, heute können WIR seinem Macher und Interpreten ein Ständchen damit bringen, denn Stevie Wonder wird heute 60 Jahre alt. Seine Musik, seine Lyrics und seine melodische Stimme sind legendär, denn schon seit Jahrzehnten gehören sie zum Fundament der Soulmusik. "Isn't she lovely...?!" oder "You are the sunshine of my life" , diese und unzählige andere Wonder-Songs haben unseren Lebensweg begleitet und ihn dabei manchmal auch verschönert:


Stevie Wonder wird 60: Der Sonnenschein unseres Lebens
 Von Edo Reents /FAZ.NET
"...Die Soulmusik hatte, als Produkt aus Rhythm & Blues und Gospel, lange damit zu kämpfen, aus den Schablonen dieser beiden Ursprungsstile herauszukommen. Nicht nur unter diesem Aspekt muss man Stevie Wonder als ihren Befreier und, neben Michael Jackson, Vollender betrachten. Dies wurde er nicht nur auf Grund seiner unüberbietbaren Musikalität, sondern auch dank seines sozialkritischen Gespürs, mit dem er den Soul um eine wesentliche und bis heute nachwirkende Dimension erweitert hat, zur selben Zeit wie Marvin Gaye.....Der Songreigen, den er in dieser Epoche hervorbrachte und der ihn größer als die Beatles erscheinen ließ, kannte keine stilistische Beschränkung mehr: der unwiderstehliche Funk von „Superstition“ und „Living in the City“, die ätzende (gegen Richard Nixon gerichtete) Anklage von „You Haven't Done Nothing“, der anschmiegsame, jazzig untertönte und doch reine Pop von „You Are the Sunshine of My Life“, die ansteckende Fröhlichkeit von „Sir Duke“ und die tief empfundene Kindheitsreminiszenz von „I Wish“ - das waren alles Lieder, die wie die Feier von Musik an sich klangen.Es ist heute schwer vorstellbar, dass dies der Ertrag eines Mittzwanzigers war. Ihm vorausgegangen war, eingezwängt ins Motown-Korsett, der Karriereabschnitt eines Kindes und Teenagers, der anderthalb Dutzend Platten abwarf und von denen ein Bruchteil gereicht hätte, ihm einen sehr günstigen Platz im Pop-Pantheon zu sichern. Der Elfjährige spielte vor und wurde sofort unter Vertag genommen, in den er in Ray-Charles-Pose startete und der Motown bis 1970 dreißig Millionen Dollar einbrachte....Niemand kann unbegrenzt schöpferisch sein. Stevie Wonders Kraft oder zumindest der Wille, sie auszudrücken, ließ in den achtziger Jahren nach, auch wenn sein bekanntestes Lied erst noch kommen sollte: „I Just Called to Say I Love You“ gilt, auf Grund der schlichten Machart, als sein Sündenfall. Das Album „In Square Circle“ (1985) fiel schon durch Ideenklau (bei sich und anderen, etwa Hall & Oates) auf, während seine gesellschaftlichen Engagements nicht nachließen. Auch wenn er seither mit nichts mehr Furore machte - die Folgen seines Genies können wir bis heute spüren, sobald wir Popmusik hören, die in irgendeiner Form vom Rhythym & Blues geprägt ist. Am kommenden Donnerstag wird Steveland Hardaway Judkins, der Mann, der Stevie Wonder ist, sechzig Jahre alt."
Stevie Wonder Turns 60 
Quiz | Singen Sie "Happy Birthday" für Stevie Wonder?

Motown-Soul: Oh Baby, was singst Du denn da! 


Von Stevie Wonder, der eigentlich nie so richtig "weg vom Fenster" war, über die alten, heißgeliebten Motown-Scheiben kommen wir jetzt zu einer Frau, die einst ein wirklich großer Star war: Whitney Houston. Ihre Stimme war klar und ungewöhnlich stark und ihre endlosen Soul-"Arien" waren einfach atemberaubend anzuhören. Hinzu kam das Image einer nicht nur sehr schönen jungen Frau, sondern auch einer, die viel auf sich hielt. Ähnlich wie Schauspielerin Brookie Shields ließ sie immer wieder verlauten, dass sie jungfräulich bleiben wollte bis ihr Traummann endlich aufkreuzen würde. Ob Wahrheit oder schöner Medien-Schein: Whitney wirkte dadurch nur noch elitärer und strahlender, was ihr schließlich auch noch die ihr auf den schönen Leib geschriebene Hauptrolle im Hollywood-Schmachtfetzen "Bodyguard" einbrachte. Und was geschah dann, ganz oben auf dem Ruhmesgipfel? Whitney Houston traf ihn endlich, ihren Traummann: Bobby Brown, ebenfalls Musiker, gutaussehend und exzentrisch bis zum Geht-nicht-mehr. Schon nach kurzer Zeit drangen erste Gerüchte über die junge Ehe an die Öffentlichkeit, und obwohl es zunächst niemand glauben wollte, zerbrach die Glamour-Soulqueen vor aller Augen. Whitney wurde zur geschlagenen, betrunkenen und schließlich schwer süchtigen Ehefrau und Mutter, die immer wieder versuchte, sich von Brown zu trennen. Gelegentlich war auch von einem Comeback die Rede, aber erst vor wenigen Wochen wurde daraus Realität: Whitney Houston bemühte sich in Pressekonferenzen und Interviews den Glanz von früher wieder erstrahlen zu lassen, später auf der Bühne nicht zusammenzubrechen, fiel ihr sichtlich schwerer. Von einer kleinen Test-Tournee ging es schließlich direkt auf eine auszehrende Welt-Konzertreise - doch die Ausfälle oben auf der Büne und der Unwillen und Ärger des Publikums unten in den Sälen wurden immer heftiger. Bevor Sie die unten angegebenen Berichte darüber lesen, sollten wir uns aber noch fragen, wer denn die arme Frau in dieses völlig unmögliche Desaster geschickt hat. Wer hatte denn so großes (monetäres?!) Interesse daran, eine vom Leben geschlagene und gebeutelte 40-Jährige dazu zu bringen, die stimmlichen Akrobatikvorführungen einer unbeschwerten, kraftvollen 20-Jährigen wiederholen zu wollen? Beziehungsweise zu müssen, denn etwas anderes als die alten Ohrwürmer wollten selbst die geneigten Fans nicht hören von der Soul-Diva, die eigentlich mit neuen, ihr und ihrer jetzigen Stimme gemäßeren Songs punkten wollte beim Publikum. Wer auch immer hinter dieser öffentlichen Hinrichtung steckt, sollte sich schämen - ebenso wie die meisten Damen und Herren "Kritiker"!

Jammer statt Jubel: Whitney Houston versagt die Stimme 
Comeback-Versuch: Whitneys 100-Dezibel-Keuchen zerstört das Konzert
Auftritt von Whitney Houston in Berlin: "Diese Frau gehört nicht mehr auf die Bühne"
Buh-Rufe für Whitney Houston
Buh-Rufe für Whitney Houston in Berlin
Whitney Houstons bizarres Comeback
Whitney in Berlin ausgelacht
Whitney Houston: Die Klimaanlage ist schuld 
Konzerte abgesagt: Whitney Houston: Nur die Gerüchte verstummen nicht
Birmingham: Whitney Houston ist wieder da

Ein kleiner, aber nicht unwichtiger Nachtrag zum Thema "Was nur ist mit Whitney los?!":
Bobby Brown: Ready to Get Married Once Again

Auch Alicia Keys tourt gerade durch die Republik, und an ihrem Auftritt hatten die meisten Berichterstatter auch nur wenig auszusetzen - kein Wunder, schließlich ist sie jetzt im gleichen Alter, in dem auch Whitney einst ihre größten Erfolge feiern konnte. Doch auch bei Keys ist ein Gerücht im Umlauf:

Starker Auftritt von Alicia Keys 
Alicia Keys in Frankfurt: Makellose Diva im Stahlkäfig
Deutschland-Tournee Soulstar Alicia Keys auf den Spuren von Lady Gaga
Alicia Keys gefangen in der großen Show
 
"...21 Uhr, Bassgedonner, Auftritt Alicia Keys, inzwischen 12-fache Grammy-Gewinnerin: Eine moderne Diva spaziert nicht einfach herein, nein, sie seilt sich entweder ab oder wird, wie im Falle Keys, auf die Bühne gefahren; eingesperrt in einen Käfig. Zuvor hatte sie über Leinwand verlauten lassen: „Dies geht an alle, die geglaubt haben, dass ich es nie schaffen würde“, was nicht sehr viele gewesen sein können, angesichts ihrer inzwischen über 20 Millionen verkauften Alben und ihrer steilen Karriere seit dem 19. Lebensjahr. ...Doch wenn sie sich an den Flügel setzt und im Duett mit ihren formidablen Backgroundsängern das introspektive „Diary“ oder die Gänsehaut-Soulnummer „Pray For Forgiveness“ spielt, da wird es toll, da bekommt ihre Stimme Raum, da ist das Wesentliche da: Klavier, Pop, Klassik, Soul, alles im Mix, feiner Gesang, das Lächeln, das Wiegen im Takt- gut ist..."  

 Baby on Board: Is Alicia Keys Pregnant?


Schön, in einer großen, interessanten Stadt zu wohnen, denn so kann immer wieder mal einen Gast aus dem Showbuizz begrüßen, auch wenn der es ziemlich eilg hat:

Soulstar Toni Braxton ist in Berlin – allerdings ohne Koffer
 von Maris Hubschmid / der Tagesspiegel
"...„Nichts zu machen“, sagt Braxton, „es bleibt einfach keine Zeit für Sightseeing.“ Der Terminplan zur Promotion ihres jüngst erschienenen Albums sei ohnehin schon eng, nachmittags Interviews und Gesangsproben, abends dann ihr Liveauftritt bei den Duftawards in „The Station“ an der Luckenwalder Straße. Zu allem Überfluss ist am Morgen auch noch ihr Gepäck abhandengekommen. „Hoffentlich stehe ich heute Abend nicht nackt da!“, sagt Braxton, die Leggins und T-Shirt trägt, und sieht lachend an sich herunter. „So kann ich ja nicht auf die Bühne gehen!“
Sie wirkt gut gelaunt und ausgeglichen. „Ich bin froh, wieder da zu sein. Ich hatte nicht daran geglaubt.“ Fünf Jahre lang war Braxton aus dem Musikgeschäft verschwunden, sie hat einige gesundheitliche Probleme hinter sich. Ärzte diagnostizierten bei ihr die unterschiedlichsten Krankheiten, einer Herztransplantation entkam sie knapp. Jetzt nimmt sie Medikamente. „Ich muss ein bisschen auf mich aufpassen, aber ich fühle mich prima. Und ich liebe diese Stadt! Sie ist so energiegeladen.“..."
Auch Beyonce und und Rihanna schaunten mal in good old Germany oder auch nur im Video vorbei - und Shakira ist zur Zeit ohnehin Welt-Thema Nummer eins. Schließlich singt sie ja die Fußball-WM-Hymne, die seit ein paar Tagen auch hier käuflich zu erwerben ist, die jedoch in Südafrika leider keine Begeisterungsstürme auslöste:

US-Superstars: Singer Beyoncè Knowles (won 6 Grammys in 2010)
Beyonce Knowles/Jen Keys 2007/ gemeinfrei/ Wikimedia Commons


Style Breakdown : Beyonce's Video Why Don't You Love Me
Beyonce Pulls Out of 'A Star is Born' 
Juanita Bynum: Popular Prophetess Partners With Beyonce's Dad 

Rihanna im Konzert: Der rosarote Panzer
Rihanna: Das letzte Mädchen auf Erden
Rihanna Keeps on Falling ... Another Concert Spill, New Music Underway
 
Shakira: WM-Song ist online
WM-Song in Südafrika kein Hit
Shakira: "Waka Waka" für Afrika 
Fußball WM 2010: Song Waka Waka ab Mai erhältlich 

Dafür kommen aber andere Stimmen - diesmal aus Afrika selbst - ganz besonders gut an, in der Heimat, aber auch weltweit:

Sierra Leone's Refugee All Stars

Und hier sind noch ein paar aktuelle Tipps und kurze News aus der Musikszene:

Soul von Sharon Jones: Sag niemals retro!  

The Big Apple, Badu, & Self-Blame - Around the Web 5/1-5/2/10
Erykah Badu: Die Straße tanzt nicht
Erykah Badus Funk-Album: Verkiffter Wahnsinn

 
Major Stars To Shine At 2010 Essence Music Festival
Island Jazz: Chaka Khan & Erykah Badu Headline Festival in Tobago

Mary J. Blige Set to Play Nina Simone in Biopic 

Mos Def And Lenny Kravitz Will Hold Benefit Concert For Oil Spill Victims 



Biografie von Tom Waits: Erkennungsmerkmal: Bass

Bevor wir gleich zu den jungen Musikern aus der Rapper- und der Hip-Hop-Szene kommen, ganz schnell noch einen Blick auf die Jackson-"Family": Jacko war schwul, Vater ist sauer, Mutter schmeißt Enkel raus, Michaels Lover hat Todesangst - aber lesen Sie selbst:

Joe Jackson Furious That Michael's Doctor Calls His Son 'Gay'
Michael Jackson: "Michael war nicht schwul" 
Joe Jackson Says MJ Wasn’t Gay Despite What His Doctor Said 
Michael Jackson's Alleged Lover Fears for His Life 
Michael Jacksons Nachlass: This is it
Skin Whitening Creams Found In Michael Jackson’s Home 
Click Here for the Complete Story
Katherine Jackson Kicks Grandkids Out Of Her House


Die junge, wilde Szene in USA hat sich wie immer und wie erwartet benommen:  Knast, Drogen, Gewalt , aber auch politisches und soziales Engagement sowie viel Liebe für Mama. Aber leider auch ein viel zu früh verstorbener, sehr talentierter Hip-Hoper gehört in die Szene-News:


:: MTV | Die Welt trauert um Guru
Keith Elam alias Guru ist tot: Ein mächtiges Vermächtnis
Versöhner von HipHop und Jazz: Seufzer in der City  


Lil Wayne Gets Busted for Unauthorized Music Devices
Experimental-Hip-Hopper Gonjasufi: Mein Geist ist betrübt 
Afeni Shakur, Tupac's Mom, Gets a Break, Court Hearing for Drug Possession Gets Postponed
Soulja Boy Gives Financial Advice to Teenagers 
Diddy Graces the Cover of WWD for Big News
Hip-Hop's Top 10 Tributes to Mom 
Love Bytes: Diddy's Balancing Act, Kim K's Ex Speaks Out, Marriage For D-Wade & Gabby?
P. Diddy’s Sean John Gets Exclusive Deal With Macy’s
Nelly's Cousin Shot and Killed 
Jay-Z & Eminem To Break In Yankee Stadium With Inaugural Concert
Chuck D. Calls for Boycott of Arizona  

Gucci Mane Gets Released from Jail  

Unser letzter Gast heute gehört wieder der "etwas" älteren Generation an. Das ist aber auch das Vorsichtigste, was man über den Ehrentag des Musikers sagen kann, der vor kurzem seinen (sage und schreibe:) 70. Geburtstag feiern konnte. Niemand, der Herbie Hancock näher kennt, würde diese Zahl für realistisch halten! Dann also noch einmal: Happy Birthday to you...and thank you for the music - all of you!!!

Herbie Hancock wird 70 Nennen Sie mich Herbie
Herbie Hancock wird 70: Alle Tasten im Schrank
Herbie Hancock: „Die Musikszene ist ein Schlachtfeld“
Herbie Hancock zum 70.: Bring' Freiheit mit ins Studio
Badische Zeitung

Herbie Hancock wird 70 Jahre alt: Jazz, so bunt und prall wie das Leben selbst
 von Gisela Ostwald, DPA / Stern.de
"Musik ist "Ausdruck des Lebens", sagt Herbie Hancock. Sie habe nichts mit B-Dur und D-Moll zu tun. Und so scheut sich der legendäre Jazz-Pianist auch nicht, alles in seine Musik zu packen, was sie so bunt und prall klingen lässt wie das Leben: Klassische Elemente von Debussy und Ravel, schwarze Folklore à la George Gershwin, Rhythm & Blues, Rock, Pop und Rap. Mit Mozarts fünftem Klavierkonzert in D-Dur, begleitet vom Chicago Symphony Orchestra, hatte das Wunderkind Herbie 1952 erstmals vor großem Publikum gespielt. Seitdem erschien sein Name auf mindestens 200 Alben. An diesem Montag (12. April) feiert Hancock seinen 70. Geburtstag. Er gilt als einer der einflussreichsten Komponisten und Interpreten des Jazz - und das schon seit einem halben Jahrhundert.Mit naserümpfenden Puristen wie seinem Landsmann Wynton Marsalis steht der innovative Jubilar auf Kriegsfuß. Im Gespräch mit dem Musikjournalisten Christian Broecking (Berlin) protestierte Hancock dagegen, "Jazz ins Museum" abzuschieben. "Jazz ist offen", erklärt er. "Jazz geht auf andere Kulturen und Genres zu, öffnet sich und verbindet die verschiedenen Einflüsse zu neuen Sounds". Broecking veröffentlicht die Ansichten des Vollblutjazzers zu dessen rundem Geburtstag in einem schmalen Band unter dem Titel "Herbie Hancock - Interviews" (Creative People Books).1940 in eine afroamerikanische Mittelstandsfamilie in Chicago geboren, nahm Herbert Jeffrey Hancock vom siebten Lebensjahr an Klavierunterricht. 1963 stieg er in das Quintett des legendären Miles Davis ein. Zu jener Zeit war er selbst noch "ein richtiger Jazz- Snob", ein Purist, bekennt Hancock. Da Miles alles hörte - Jimi Hendrix, Manitas de Plata, Cream und die Rolling Stones - öffnete sich auch Hancock anderen Einflüssen: "Weil ich so hip und cool wie Miles sein wollte." Für ihn war der neugierige Jazztrompeter "der King of Cool".Der Song "Watermelon Man" aus seinem Debüt-Album "Takin' Off" (1962) hatte die Jazzgemeinde erstmals auf Hancock aufmerksam gemacht. Der Hit gilt als die Blaupause für guten Jazz und ist seitdem von mehr als 200 Musikern gecovert worden. Es folgten weitere Erfolge wie "Cantaloupe Island" oder "Maiden Voyage".
 Foto: Stevie Wonder 2006 in Brasilien/Antonio Cruz/Creative Commons Attibution ShareAlike License Brazil 2.5 / Wikimedia Commons